Über mich

Aufgewachsen bin ich im Rhein-Main Gebiet.

Bereits „in jungen Jahren“ faszinierte mich die Fotografie. Mit dem schmalen Budget eines Studenten und einem Nikon FG-20 Gehäuse mit gebrauchten Objektiven begann Mitte der 80er Jahre mein Einstieg in die Praxis. Fotografiert wurde zunächst alles, was „vor die Linse“ kam, weil es einfach Spaß machte.

Richtig ernsthaft und mit dem Ziel, gute Reisefotos mit nach Hause zu bringen, war ich mit meiner Frau 1991 für einige Wochen mit dem Camper auf Island unterwegs. Immer noch mit der gleichen Kameraausrüstung, inzwischen aber umgestiegen auf Diafotografie, vorwiegend mit Kodak Kodachrome 64.

Unglaublich schöne, wenn auch mitunter sehr karge Landschaften mit beeindruckendem Licht und strahlenden Farben vor gewaltiger Himmelskulisse, manchmal aber auch extremes Wetter, bei dem man vor lauter Regen kaum noch „die Hand vor den Augen“ erkennen konnte.
Island bot jedenfalls „Fotospots“ in Hülle und Fülle – und die Qualität der über 30 Jahre alten Dias war zum Zeitpunkt ihrer Digitalisierung in 2020 immer noch einwandfrei.

Seit knapp zwanzig Jahren fotografiere ich mit digitalen Spiegelreflexkameras.

Mich faszinieren schon immer technische Dinge, sowohl beruflich als Entwicklungsingenieur, als auch privat in vielen Bereichen - da kam dann eine neue "Spielwiese" zur Erkundung hinzu.

Besonders interessant wurde die Digitalfotografie durch die Möglichkeit, ungewöhnliche Dinge ausprobieren zu können – mit unmittelbarer Erfolgs- oder Misserfolgskontrolle.

 

 

 

 

Maßnahmen, wie z.B. eine nachträgliche Fehlerkorrektur, die für einen Amateurfotografen zu Zeiten der analogen Fotografie mangels eigenem Labor meist nicht möglich waren, wurden nun mithilfe entsprechender Software problemlos verfügbar.

Schon immer war mein Schwerpunkt die Natur- und besonders die Tierfotografie. Braunbären in Kanada, Wale in Alaska, Kraniche in Nordeuropa und -da meine Frau und ich seit vielen Jahren Pferde und Hunde bei uns haben- eben auch diese.
Ich liebe dynamische Fotografie! Einerseits kann das „eingefrorene“ Bewegung sein, die andere Variante ist, die Bewegung durch „Mitziehen“ der Kamera mit dem bewegten Motiv unmittelbar sichtbar zu machen. Eine weitere Technik, die ich mittlerweile sehr gerne anwende, ist das Überlagern von Bilder bewegter Objekte, die in einem bestimmten Zeitraster hintereinander aufgenommen wurden.

Ich nutze zwei Gehäuse von Pentax und vorwiegend Zoom-Objektive. Die Bilder entstehen zunächst ausschließlich im raw Format, die nachgelagerte Bildbearbeitung erfolgt mit verschiedenen tools. Meine Motive befinden sich oft in relativ großer Entfernung zum Fotografen. Aus diesem Grund verwende ich ganz bewusst Kameragehäuse mit APS-C Bildsensoren – Thema „cropfactor“ und effektive Brennweite. Nicht, dass das mit Vollformat nicht auch ginge, aber in jedem Fall zu Lasten des Gewichts der Ausrüstung und des Portemonnaies….